Mehrere verbindliche Gebote für HSH Nordbank – finale Verhandlungen beginnen

  • Ermisch: „Investoren mit zukunftsgerichtetem Blick auf die Bank“
  • Positive Entwicklung bei Ergebnis und Neugeschäft nach 9 Monaten
  • Deutliche Fortschritte beim Altlastenabbau


Hamburg/Kiel, 29. Oktober 2017 - Für die HSH Nordbank sind nach Angaben der Ländereigner Hamburg und Schleswig-Holstein fristgerecht mehrere verbindliche Gebote für die Gesamtbank eingegangen. Damit ist nach den indikativen Angeboten im März und Juni dieses Jahres ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Privatisierung erreicht.

Jetzt beginnen für die Länder die finalen Verkaufsverhandlungen. Die bindenden Angebote zeigen den zukunftsgerichteten Blick der Bieter auf die Bank. Das gilt für die positive Entwicklung im operativen Geschäft und die Einsparerfolge auf der Kostenseite ebenso wie für die deutlich reduzierten Altlasten.

„Die verbindlichen Offerten bringen uns einer erfolgreichen Privatisierungslösung einen großen Schritt näher. Wir werden die Ländereigner auch künftig nach Kräften unterstützen, denn das konkrete Investoreninteresse ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Unsere Geschäftsstrategie und der Restrukturierungskurs der vergangenen Jahre tragen sichtbare Früchte. Die Bank ist fest verankert in der Metropolregion Hamburg mit einem hohen Zuspruch unserer Kunden und bietet so einem neuen Eigentümer gute Perspektiven. Daneben werden wir die Altlasten aus den Jahren vor 2009 auf ein absolut verträgliches Maß verringern und dabei unsere Kapitalkennziffern auf einem soliden Niveau halten – daran haben wir hart gearbeitet“, sagte Stefan Ermisch, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank. Die Länder werden die Angebote analysieren und in die finalen Verhandlungen eintreten, die Unterzeichnung der Verkaufsverträge ist laut EU-Kommissionsbeschluss bis zum 28. Februar 2018 vorgesehen.

Gutes Ergebnis und Neugeschäftsplus nach neun Monaten erwartet

Nach einem Gewinnanstieg im Konzern zum 30. Juni 2017 auf 173 Mio. Euro vor Steuern wird der Vorsteuergewinn nach ersten Berechnungen zum 30. September etwas höher ausfallen. Dabei kommt die Kernbank insbesondere im Geschäft mit Unternehmenskunden sowie in den Bereichen Erneuerbare Energien und Immobilien gut voran. Das Neugeschäft entwickelte sich durchweg erfreulich und stieg um rund zehn Prozent auf 6,4 Mrd. Euro, nach 5,8 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Die finalen Neunmonatszahlen wird die HSH Nordbank voraussichtlich am 29. November 2017 veröffentlichen.

Deutliche Fortschritte macht die HSH Nordbank auch bei dem beschleunigten Abbau leistungsgestörter Altengagements aus den Jahren vor 2009: Zum Jahresende 2016 waren davon in der Abbaubank 13,6 Mrd. Euro gebündelt. Gemäß der im August aktualisierten Prognose wird sich dieses non-performing Volumen in der Abbaubank zum Jahresende 2017 auf spürbar unter 8 Mrd. Euro deutlich reduziert haben. Nach ersten Berechnungen ist der für das Gesamtjahr angestrebte Abbau bereits zum 30. September nahezu erreicht. Im kommenden Jahr ist für dieses Portfolio ein Wert unter 4 Mrd. Euro vorgesehen. Dieser Wert wird außerdem auf Basis bestehender Risikovorsorge zu rund 50 Prozent wertberichtigt sein.

Stefan Ermisch: „Aus heutiger Sicht können wir unsere forcierten Jahresabbauziele für 2017 dank der deutlichen Abbauerfolge nach neun Monaten sogar übertreffen.“

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