Mit Prädikat

Die HSH Nordbank zählt laut einer jüngsten Studie des Nachrichtenmagazins „Focus“ und "Focus Money" zu „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2018“ – und ist sogar Testsieger in der Kategorie Landes- und Förderbanken. Das Erfolgsrezept: der ideale Mix aus Theorie und Praxis sowie ein hoher Grad an Mitgestaltung und Entfaltungsmöglichkeiten für die Auszubildenden und dualen Studenten. Das sichert der Bank gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräfte- und Nachwuchsmangels die Zukunft.

Felix Josek hat eine anstrengende Zeit hinter sich. Und wirkt dennoch ganz gelassen. Anfang dieses Jahres wurde der 22-Jährige von der Industrie- und Handelskammer zu Kiel als berufsbester Informatikkaufmann ausgezeichnet. „Darüber bin ich schon ein wenig stolz“, sagt der gebürtige Buxtehuder. Extra für das Duale Studium bei der HSH Nordbank ist Josek in die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins gezogen. 2015 fing er bei dem Bankhaus an – und pendelte fortan zwischen Arbeitsplatz und der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein. Asketisch leben musste Josek nach eigenen Aussagen aber dennoch nicht. „Die beiden Zweige der Ausbildung ergänzten sich gut“ – „Synergieeffekt“ heißt so etwas Neudeutsch. An der privaten Hochschule und in mancher Feierabend- und Wochenendschicht daheim mit dem Lernmaterial erwarb der junge Mann das theoretische Rüstzeug rund um Bits und Bytes.

„Die beiden Zweige der Ausbildung ergänzen sich gut. Vorallem das Thema IT-Sicherheit packt mich.“

Felix Jossek, ausgezeichnet bei der Handelskammer zu Kiel als berufsbester Informatikkaufmann.

Bei der Bank folgte dann die praktische Einarbeitung ins so immens wichtige Thema IT. „Vor allem das Thema IT-Sicherheit packt mich“, sagt Josek. So sehr, dass er sich nach bestandenem Abschluss zum Bachelor of Science im Fach Wirtschaftsinformatik damit in Kürze in neuer festangestellter Rolle bei der HSH Nordbank rund um die Uhr beschäftigen wird. Aus eigener Tasche musste Josek für das Bachelorstudium an der privaten Hochschule nur einen geringen Eigenanteil in Höhe von 120 Euro im Monat bezahlen. Den wesentlich größeren Teil der Kosten übernahm die Bank.

Duales Studium immer beliebter

Vorzeigestudent Felix Josek steht beispielhaft für einen Trend, der sich in der deutschen Wirtschaft und auch bei der HSH Nordbank immer deutlicher abzeichnet: Das duale Studium ist gefragt wie nie. Ende 2016 überschritt die Zahl der dual Studierenden hierzulande erstmals die Marke von 100.000 Personen. Auch bei der Zahl der Kooperationsunternehmen und dem Angebot an Studiengängen zeigen die Kurven klar nach oben, meldeten die Statistiker des Bundesinstituts für Berufsbildung in ihrer jüngsten Auswertung der Datenbank „AusbildungPlus“. Die meisten Angebote gibt es im Ingenieurwesen und in den Wirtschaftswissenschaften.

Das duale Studium ist gefragt wie nie. Ende 2016 überschritt die Zahl der dual studierenden hierzulande erstmals die Marke von 100.000 Personen.

Auch die HSH Nordbank sorgt seit Jahren mit ihren Ausbildungsangeboten dafür, dass das duale Studium boomt. „Wir reagieren auf das wachsende Interesse an dieser Ausbildungsform, schaffen mit unserem Angebot aber zugleich auch neue Nachfrage. Das ist eine klassische Win-win-Situation für uns und den Nachwuchs“, freut sich Judith Steinhoff, Personalleiterin der HSH Nordbank. Angesichts der demografischen Entwicklung und der realen Gefahr des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels bleibt den deutschen Unternehmen auch nichts übrig, als in dieser Hinsicht aktiv zu werden. Die HSH Nordbank macht es offenkundig besonders gut: Jüngst wurde sie vom Nachrichtenmagazin „Focus“ und "Focus Money" für die Qualität ihrer Ausbildung ausgezeichnet und überdies zum Sieger in der Kategorie Landes- und Förderbanken erklärt. Für die Studie wurden die Ausbildungsbeauftragten der 20.000 mitarbeiterstärksten Betriebe aus 93 Branchen befrgat. Insgesamt wurden 745 Unternehmen ausgezeichnet. Der renommierten Personaldiagnostiker Professor Werner Sarges von der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität begleitete die Untersuchung wissenschaftlich.

„Wir reagieren auf das wachsende Interesse an dieser Ausbildungsform, schaffen mit unserem Angebot aber zugleich auch neue Nachfrage. Das ist eine klassische Win-win-Situation für uns und den Nachwuchs“

Judith Steinhoff, Leiterin Personal bei der HSH Nordbank

Großes Angebot an Technik und Wirtschaft

Schwerpunkte dualer Studiengänge in Prozent

Deutschland beim schnellen Surfen noch abgeschlagen. Länderranking nach Durchdringung der Haushalte mit Glasfaseranschluss in Prozent.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, AusbildungPlus-Datenbank (Stand: Januar 2017)

28 Auszubildende und duale Studenten arbeiten derzeit bei der HSH Nordbank. Alle mit „gutem“ oder „sehr gutem“ Abschluss erhalten danach ein Angebot zur Übernahme in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis. Unter den 28 sind die Bachelor-Studenten in Kiel, die wie Felix Josek Wirtschaftsinformatik oder Betriebswirtschaft studieren. Und die Studenten in Hamburg, die an der Hamburg School of Business Administration, der HSBA, Business Administration studieren. Aber auch in Zeiten des Booms beim dualen Studium ist die klassische Ausbildung nicht obsolet. Die HSH Nordbank bildet am Standort Kiel Kauffrauen und Kaufmänner für Büromanagment aus – „eine sehr vielfältige Ausbildung“, wie Ausbildungsleiterin Tanja Morawetz betont.

„Auch in Zeiten des Booms beim Dualen Studium ist die klassische Ausbildung nicht obsolet.“

Tanja Morawetz, Ausbildungsleiterin bei der HSH Nordbank

Gleich ob klassischer Azubi oder duale Studentin: Sie alle genießen bei der HSH Nordbank den Zweiklang aus einer intensiven Betreuung und maximalem Gestaltungsfreiraum. „Uns ist es sehr wichtig, dass der vielversprechende Nachwuchs vom ersten Tag an feste Ansprechpartner hat. Und dass die Young Professionals ihren Stärken und Interessen entsprechend ausgebildet werden", sagt Morawetz. Dazu gehört neben der aktiven Mitgestaltung des Ausbildungsverlaufs auch die Übernahme von Projekten und die Planung einer Dialogveranstaltung, bei der der Nachwuchs persönlich auf die oberste Führungsebene der Bank trifft. Jeder Azubi und duale Student wird zudem, neben der fachlichen Betreuung in der Ausbildung, auch in der Persönlichkeit gestärkt und gefördert: Wie schaffe ich den Sprung vom Schüler zum Berufsstarter? Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um, die zum Berufsleben dazu gehören? Und was kommt nach der Ausbildung oder dem Dualen Studium?

Letztgenannte Frage stellt sich jetzt auch Felix Josek. Obwohl er zunächst in seinem neuen Job als Datensicherer Fuß fassen möchte, plant er bereits den nächsten Schritt: ein Masterstudium bei einer Fernuniversität. Auch hier kann er auf die Hilfe seines Arbeitgebers vertrauen.

Entwicklung von Kooperationsunternehmen und Studierendenzahlen in dualen Studiengängen von 2004 bis 2016

Werte beziehen sich ausschließlich auf Studiengänge für die Erstausbildung

Werte beziehen sich ausschließlich auf Studiengänge für die Erstausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, AusbildungPlus-Datenbank (Stand: Januar 2017).